Grippeimpfung im Winter

Eine der Schwierigkeiten bei der Grippeimpfung besteht darin, dass zum Saisonbeginn die Viren, welche zur Grippe führen noch gar nicht bekannt sind.
Dem zu Folge besteht der Impfstoff aus einer Mischung verschiedener Viren der letzten Grippewelle und wird auf Grund von eher willkürlichen, annäherungsweisen Empfehlungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zusammengestellt.

Bis die Vieren der aktuellen Grippewelle bekannt sind, sind schon mal viele Menschen daran erkrankt und eine Ausbreitung kann rein impftechnisch auch bei einer hohen Durchimpfungsrate gar nicht erst von Beginn weg verhindert werden.
Erschwerend ist zudem die Tatsache eines unvollständigen Impfschutzes, auch wer geimpft ist kann mehr oder weniger stark an Grippe erkranken. Die Palette reicht von einem sogenannten abortiven Erkrankungsverlauf bis hin zu schweren Krankheitserscheinungen.
Zudem können Grippeimpfungen chronische Krankheiten verschlechtern, latente Herpes- und andere Virusinfektionen auslösen und den allgemeinen Gesundheitszustand empfindlich stören, indem das individuelle Allgemeinbefinden sich weder richtig gesund noch richtig krank anfühlt. Eine grössere allgemeine Anfälligkeit für andere, beispielsweise bakterielle Infektionserkrankungen kann nach Impfungen ebenfalls häufig beobachtet werden.

Das Impfen ist unter anderem schon aus diesen allgemeinen Beobachtungen heraus umstritten und es erscheint berechtigt das gültige Dogma, dass Impfungen Krankheitsausbrüche verhindern könnten, in Frage zu stellen.

Die erste Immunabwehr des Körpers geht bei den meisten viralen Infektionskrankheiten über den Hals-Nasen-Rachenraum. Die Viren gelangen durch Einatmen mit der Luft in die oberen Luftwege und kommen dort erstmals in Kontakt mit einer unspezifischen körpereigenen Abwehr. Im weiteren Verlauf des Eindringens von Viren registriert das Immunsystem diese als Fremdkörper und bildet dagegen körpereigene spezifische Antikörper. Diese Antikörper haften sich auf den Zellmembranen der Eindringlinge an und leiten damit eine ganze Reihe von weiteren Massnahmen ein, welche letztlich dazu führen, dass die Viren unschädlich gemacht und vernichtet werden können.

Ist der Körper geschwächt, beispielsweise durch zu viel Stress, häufige nicht ausgeheilte akute Erkrankungen oder Schlafmangel und vieles andere mehr, reichen die körpereigenen Abwehrkräfte und Antikörper nicht aus, die Viren können sich ausbreiten und der Betroffene wird krank.

Ist der Körper von robuster Beschaffenheit und nicht geschwächt, bildet er genügend eigene Antikörper und die Abwehrkräfte sind effizient. Es kommt gar nicht erst zu einer Ausbreitung von Viren im Körper und damit zu einer Erkrankung oder allenfalls bloss zu einer leichten, abortiven Form.

Das körpereigene Immunsystem geht aus dem Kontakt mit Viren meist gestärkt hervor und hat sich eine aktualisierte neue Immunkompetenz erworben.

Bei einer Impfung wird durch das Einspritzen der abgeschwächten Vieren direkt in die Muskulatur der übliche, natürliche Weg über den Hals-Nasen- Rachenraum vollständig umgangen. Das bedeutet, die erste unspezifische körpereigene Abwehr kann gar nicht erst einsetzen und Viren befinden sich gleich von Beginn weg direkt im Blut.
Im Blut zirkulieren zwar unspezifische Antikörper, Leukozyten und Makrophagen, welche sofort versuchen Fremdkörper wie Viren direkt unschädlich zu machen, indem die Antikörper an diesen andocken oder indem die Makrophagen die Viren auffressen (sogenannte Phagozytose).
Jedoch verhindern diese direkt im Blut provozierten Abwehrprozesse gegen abgeschwächte Viren den Aufbau einer genügend kompetenten, effizienten spezifischen Immunabwehr und falls eine spezifische Immunantwort ausgebildet werden kann, bleibt diese abgeschwächt und kann immer nur verspätet in Aktion treten.

Dies bedeutet, wenn die Anzahl der eingeimpften Vieren (zu) klein oder die Viren (zu sehr) abgeschwächt sind kommt es zu keiner genügenden Immunantwort und es kann sich keine oder nur eine ungenügend spezifischen Abwehr ausbilden. In der Folge kommt es, trotz Impfung, bei einem Kontakt mit natürlichen, virulenten Viren zu einer Erkrankung.

Auch kann das Immunsystem bereits vor einer Impfung so geschwächt sein, dass die unspezifische Abwehr nicht ausreicht um die geimpften Viren unschädlich zu machen. Auch kann eine ungenügende oder unzureichende unspezifische Abwehrreaktion eintreten, wenn die Anzahl der geimpften Viren zu gross ist.
In der Folge wird in beiden Fällen die schnelle Ausbildung einer effizienten Immunantwort gar nicht erst möglich und es kann zudem zu einer Impfkrankheit kommen.

 

Redaktion Gabriela Moser

 

Gerne verweisen wir auch auf den Impfkodex der alternativ- und komplementärmedizinischen Verbände und weitere Links.

http://www.vsns.ch/wordpress/wp-content/uploads/2012/08/VSNS_Impfkodex.pdf

http://www.vfkh.ch/index.php?id=14

http://impfentscheid.ch/

 

 

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